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Buchtips & Gisela Steineckert - Textveröffentlichung (Infos)

verfasst von Sarah(R), 30.06.2019, 20:20

Tino Eisbrenner: Das Lied vom Frieden
Reisebilder eines Songpoeten


Daß einem Songschreiber, der sich für eine
bessere Verständigung zwischen Westeuropa
und Rußland ausspricht, nicht nur Blumen auf
den Weg gestreut werden, erfährt man auch
aus dem vorliegenden Buch. Aber vor allem
beschreibt Eisbrenner seine Erlebnisse und
Eindrücke auf den „Musik statt Krieg“-Tourneen, die ihn seit Ende 2015 durch Deutschland, Österreich und Osteuropa geführt haben.
Rußland, Georgien, Belarus, Polen, Tschechien hat er viele Male mit Musik bereist und
dabei interessante Menschen und deren Sicht
auf das Leben, die Heimat, ihre Geschichte
und auch auf Deutschland kennengelernt.
Der Sänger und Poet Tino Eisbrenner veröffentlicht hiermit sein drittes autobiographisches Buch.
Er hat nicht nur das „Lied vom Frieden“ als
Song getextet, sondern lebt es auch mit dem,
was er als Künstler initiiert und präsentiert.
In den letzten 30 Jahren in der größeren Bundesrepublik sei das Wissen über Rußland
zunehmend verlorengegangen. Das werde
dazu genutzt, „um uns ein X für ein U vorzumachen“, beschrieb Eisbrenner die Folgen.
„Da mußte ich aktiv werden.“
Er habe sich deshalb auch mit russischen Liedern beschäftigt. Er habe sie geprüft, ob sie
etwas mit dem Leben, dem Alltag und den
Herzen der Deutschen zu tun haben, und sie
übersetzt. Anfangs habe er sie in seine Konzerte eingebaut, bis daraufhin die ersten
Einladungen aus Rußland, später auch aus
Belarus und aus Georgien kamen.
Seit sechzehn Jahren veranstaltet er sein
eigenes Festival „Musik statt Krieg“, 2017
veröffentlichte er sein siebzehntes Album
„November“, auf dem er vorwiegend seine
deutschen Nachdichtungen von Liedern russischer Barden wie Wladimir Wyssozki, Bulat
Okudshawa, Juri Kukin, Alexander Rosenbaum u. a. singt …

Nora-Verlag, Berlin 2018, 326 S., 19,90 €


Dietrich Krauß (Hg.): Die Rache des
Mainstreams an sich selbst
Fünf Jahre „Die Anstalt“


„Die Anstalt“ ist eine Institution im deutschen
Fernsehen: Anlaufstelle für Andersdenkende,
Rettungsanker für Rebellen und das Medium
für Mainstream-Muffel. Max Uthoff, Claus von
Wagner und ihr Redakteur und Mitautor Dietrich Krauß wollen Stimme sein für Unerhörtes und Ungehörtes. Bei der Wahl ihrer Mittel
kennen sie keine Tabus: Es gibt knallharte
Recherchen mit angeklebten Bärten, Komik
im Kollektiv und Tafelunterricht als Unterhaltungsprogramm. „Die Sendung mit der Maus“
für Erwachsene. Die „Anstalt“-Satire schafft
einen barrierefreien Zugang zur Politik für
alle. Nach 45 Minuten ist man oft schlecht
gelaunt, aber immer gut unterhalten.
Im Buch zum 5. Geburtstag schreiben Macher
und Mitstreiter, Fans und Kritiker über das
Phänomen „Anstalt“. Mit Max Uthoff, Claus
von Wagner, Dietrich Krauß, Mely Kiyak,
Norbert Blüm, Gabriele Krone-Schmalz, Hans
Hoff, HG Butzko, Joe Bauer u. v. a.

Westend-Verlag, Frankfurt am Main 2019,
312 S., 20 €



Gisela Steineckert: "Marischa, meine Liebe"

Alle Texte aus: RotFuchs, Ausgabe Juli 2019, Seite 15 sowie Seite 25-27
Kostenlos gegen Spende zu beziehen (siehe Impressum, Seite 32) oder:

Zu lesen hier: http://rotfuchs.net/files/rotfuchs-ausgaben-pdf/2019/RF-258-07-19.pdf

 

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